Chronik & Denkmal

Gerätehaus Chronik

 

1702

Gründung der Vorstadt St. Georgen durch Markgraf Georg Wilhelm

1709

Anlegung eines Feuerweihers beim Brauhaus hinter der Kirche

1722

Beschaffung einer vierrädrigen Feuerkunst (Spritze) für St. Georgen

1729

Bau eines zweiten Feuerweihers beim Brauhaus

1764

Planung für den Bau eines größeren Spritzenhauses

1766

Aus Kostengründen wird das Spritzenhaus nicht gebaut - Feuerlöschgeräte werden in einem Stadel untergestellt

1793

Anlegung eines dritten Feuerweihers auf Höhe des jetzigen Bahnhofs

1811

St. Georgen wird nach Bayreuth eingemeindet

1836

Der bayreuther Mechaniker "Kübel" liefert zwei kleine Feuerspritzen nach St. Georgen

1877

Wegen Platzmangels wird der Feuereimerwagen in einer privaten Scheune untergebracht

1881

Gründung der Feuerwehrabteilung St. Georgen - der Turnerfeuerwehr

Umbau des Brauhauses zum Gerätehaus

1901

Erweiterung der Feuerwehr-Alarmanlage bis St. Georgen

1904

Trennung von der Turnerfeuerwehr als selbstständige Freiwillige Feuerwehr St. Georgen

2 Bilder der damaligen Wehr

1914

75 aktive Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen

1918

Großbrand in der Matrosengasse 13

1921

Beschaffung einer Alarmleiter mit 10 Meter Steighöhe

1929

Wegen fehlender Mittel wird die Motorspritze für St. Georgen nicht beschafft

1934

Auszug aus der namentlichen Mitgliederliste der aktiven Wehrmänner von 1934

Familienname Vorname Beruf Eintritt
Amschler Adam Friseurmeister 02.09.1911
Bauer Friedrich Malermeister 01.08.1916
Bär Konrad Hausdiener 22.06.1912
Ehemann Fritz Schlosser 06.03.1924
Feilner Heinrich Landwirt 28.02.1924
Fischer Georg Schneidermeister 15.08.1908
Fischer Georg Schriftsetzer 13.01.1924
Förster Jakob Gastwirt 28.02.1924
Förster Hans Fuhrunternehmer 03.09.1904
König Martin Flaschnermeister 05.03.1925
Leipert Theodor Schreiner 07.09.1912
Schweizer Karl städt. Angestellter 21.05.1919
Raps Georg Landwirt 01.12.1922

1936

Die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen wird als Abteilung in die Freiwillige Feuerwehr Bayreuth eingegliedert

Beschaffung einer Motorspritze mit einer Leistung von 600 l/min.

1945

Zuteilung eines LF 15

1960

Das LF 25 der Abteilung Ständige Wache wird aus Platzgründen im Feuerwehrhaus St. Georgen untergebracht

1961

Verschrottung des LF 25

1963

Übernahme des LF 8 von der Abteilung Altstadt

Modernisierung des Gerätehauses

Gruppenbild am Kirchplatz

Auf dem unteren Bild sehen Sie unsere ehemaligen Abteilungsführer

Fritz Ehemann und Hans Feilner (links) und unseren passiven Kameraden Peter Bock (rechts)

1965

Abgabe des LF 8 => wird zum Rüstwagen für die Abteilung Ständige Wache umgebaut

Übernahme des TLF 15 von der Abteilung Altstadt

1973

Neubeschaffung des LF 8

1979

Aus Platzgründen wird das LF 16 TS der Abteilung Innere Sadt im Feuerwehrhaus St. Georgen untergebracht

1983

Im Gerätehaus wird ein Raum für Unterrichtszwecke geschaffen und in den folgenden Jahren mehrmals umgestaltet

1989

Das LF 16 TS wird in die neugebaute Hauptfeuerwache zurückverlegt

1993

Am 17. Dezember wird Wilhelm Drechsel nach langem aktiven Feuerwehrdienst zum Ehrenmitglied der Abteilung St. Georgen ernannt

1994

Übernahme eines Mehrzweckfahrzeuges von der Abteilung St. Johannis

1998

Gerätehausrenovierung

2002

Gruppenfoto der aktiven Mitglieder

2004 - 2006

Modernisierung der Fahrzeughallen

2006

Neubeschaffung eines LF 10/6 S

Ehemaliges LF 8 wurde dem Bayreuther Feuerwehrmuseum übergeben

2007

Renovierung der Schulungsräume

2009

24. April: 1. Brannaburger Feuerwehr Homepage geht online

2010

24. September: Übergabe des neuen Mehrzweckfahrzeuges (Ford Transit) durch unseren damaligen Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl

2011

13.05. - 15.05.: Stadtfeuerwehrtag und 150 Jahr Feier der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth e.V.

 

Abteilungsführer ab 1949

Name von bis
Theodor Leipert 1949

1952

Heinrich Feilner 1952 1957
Fritz Ehemann 15.07.1957 14.07.1966
Heinz Fischer 15.07.1966 08.05.1982
Helmut Roscher 30.06.1982 30.10.1990
Herbert Zeitler 01.11.1990 30.06.2006
Michael Philbert 01.07.2006  

 

Ehrendenkmal

 

Auf dem Friedhof in St. Georgen befindet sich eine Besonderheit: ein Ehrendenkmal für die im 1. Weltkrieg gefallenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen.

Jedes Jahr am Volkstrauertag findet an der Gedänkstätte im Friedhof St. Georgen ein Gottesdienst mit anschließdender Kranzniederlegung statt, um an die Kriegsopfer der beiden Weltkriege zu erinnern.