Zahlreiche Einsätze nach Unwetter.

Nachdem ein schweres Unwetter über das Bayreuther Stadtgebiet hinwegzog, wurden mehrere Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth zur Beseitigung der Unwetterschäden alarmiert. Auch wir wurden zur Beseitigung von mehreren umgestürzten Bäumen in unserem Schutzbereich alarmiert. Kurz vor dem ausrücken ging eine weitere Alarmierung über einem Dachstuhlbrand im benachbarten Stadtteil Laineck ein. Kurzentschlossen disponierten wir um und schickten unser Mehrzweckfahrzeug mit zwei Motorsägen zur Beseitung der umgestürzten Bäume, während unser Löschgruppenfahrzeug mit einer Staffelbesatzung zum Dachstuhlbrand nach Laineck ausrückte.
 
Durch unsere schnelle Einsatzbereitschaft und den kurzen Anfahrtsweg trafen wir auch als erstes an der Einsatzstelle ein. Bereits auf der Anfahrt konnte kurz vor der Einsatzstelle eine erste Lagemeldung auf Sicht an die Leitstelle abgegeben werden. Nach einer kurzen Erkundung durch unseren Gruppenführer war klar, dass es sich noch um einen Entstehungsbrand handelt und schnell gehandelt werden musste. Während ein Atemschutztrupp von uns mit einem Schaumlöscher zur Brandbekämpfung in den Dachstuhl vorging um eine Brandausbreitung zu verhindern, wurde von den Kameraden der Ständigen Wache eine Drehleiter in Stellung gebracht und zusammen mit dem Löschzug-Ost die Wasserversorgung sichergestellt. Schnell konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Dennoch musste ein Teil der Dachhaut geöffnet werden um Glutnester ablöschen zu können. Die ebenfalls alarmierten Kräfte aus Bindlach, Weidenberg und der Abt. Seulbitz wurden nicht mehr benötigt und konnten für weitere andere Unwettereinsätze schnell herausgelöst werden. Die Feuerwehr Laineck übernahm danach die Einsatzstelle und ihr Stellvertretender Kommandant die weitere Einsatzleitung. Höchstwahrscheinlich wurde durch einen Blitzschlag der Brand verursacht.
 
Nach ca. einer Stunde konnte auch unser LF die Einsatzstelle verlassen und auf Anweisung der Leitstelle weitere Einsatzstellen im Bayreuther Stadtgebiet abarbeiten. Insgesammt hat die Abteilung St. Georgen mit ihren beiden Einsatzfahrzeugen 8 Einsatzstellen abgearbeitet. Neben dem Dachstuhlbrand handelte es sich vor allem um die Beseitigung von umgestürzten Bäumen und die Betreuung einer verletzen Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nach ca. 3 Stunden könnten wir wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft unser Fahrzeuge wieder herstellen.